Integrative Krebstherapie

Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen, wie für seinen Angehörigen, ein Schockerlebnis. Allein an Krebs sterben in Deutschland jährlich ca. eine viertel Million Menschen - das sind ca. 600 täglich. Trotzdem ist die Krebsforschung definitiv die erfolgloseste Wissenschaft aller Zeiten.

Wenn wir ein Krebs bekommen, dann ist das nach heutigen Auffassung das Versagen des Immunsystems. Wir bilden in jeder Sekunde ca. 5 Krebszellen. Wenn man nicht wie ein Tumorhaufen aussieht, dann verdanken wir das unserem intakten Immunsystem. 

Die Entstehung von Krebs ist ein komplexer Prozess, der durch eine Kombination aus genetischen, umweltbedingten (Strahlung, Schadstoffe, Infektionen) und lebensstilbezogenen Faktoren (Ernährung, Bewegung) beeinflusst wird. Grundsätzlich entsteht Krebs durch unkontrolliertes Zellwachstum, das durch Mutationen im Erbgut (DNA) verursacht wird.

Das gesunde Immunsystem kann Krebs allein ohne Chemotherapie oder Operationen besiegen. Die Immunforscher Tasuku Honjo und James Allison erhalten 2018 den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung darüber. Die sog. Immuntherapie nutzt aber auch nichts, wenn das eigene Immunsystem geschwächt ist.

Um alle bösartigen Zellen zu beseitigen und ein Wiederauftreten zu verhindern, reicht allein die konventionelle Krebsbehandlung, einschließlich Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie, oft nicht aus. Eine intensive Behandlung führt oft zu einem geschwächten Immunsystem, Arzneimittelresistenz und Toxizität, was die Behandlungsergebnisse beeinträchtigt. Integrative Onkologie versucht die konventionelle und komplementäre Onkologie zusammenzuführen und das eigene Immunsystem zu stärken.

Je älter wir werden, desto schwächer wird das Immunsystem und desto anfälliger werden wir für alle mögliche Krankheiten. Die Schwächung des Immunsystems verdanken wir unter Umständen uns selbst durch ungesunde Lebensweise, schlechte Ernährung, Umwelttoxine.

Wenn man ein Tumor unter Mikroskop untersucht, dann nur ca. 50 % des Tumors die Krebszellen sind und der Rest sind inaktive Immunzellen. Warum tuen unsere Immunzellen nichts? Vermutlich produziert der Tumor Zytokine (z.B. PD-L1), die die Immunzellen inaktivieren und unsere T-Zellen sich selbst über die CTLA-4 Rezeptoren inaktivieren.

Das Hallmarks of Cancervon Douglas Hanahan und Robert Weinberg ist eine der einflussreichsten Arbeiten in der Krebsforschung. Es beschreibt die grundlegenden biologischen Merkmale, die Krebszellen von normalen Zellen unterscheiden.

In ihrer ersten Veröffentlichung „The Hallmarks of Cancer“ (Cell, 2000) definierten Hanahan und Weinberg sechs grundlegende Eigenschaften von Krebszellen:

  1. Selbstständige Wachstumsignale – Krebszellen können ihr eigenes Wachstum stimulieren, unabhängig von äußeren Signalen.
  2. Ignorieren von Wachstumshemmung – Sie reagieren nicht mehr auf Signale, die normalerweise Zellwachstum begrenzen.
  3. Vermeidung der Apoptose (programmierter Zelltod) – Krebszellen können Mechanismen umgehen, die normalerweise beschädigte oder alte Zellen absterben lassen.
  4. Unbegrenzte Replikationsfähigkeit – Durch die Aktivierung von Telomerase verhindern Krebszellen das Altern und die begrenzte Teilungsfähigkeit normaler Zellen.
  5. Angiogenese-Induktion – Sie fördern das Wachstum neuer Blutgefäße, um Nährstoffe und Sauerstoff zu erhalten.
  6. Invasion und Metastasierung – Krebszellen können sich aus dem ursprünglichen Tumor lösen und in andere Gewebe eindringen.
  7. Im Nachfolgearbeit „Hallmarks of Cancer: The Next Generation“ (Cell, 2011) wurden zwei weitere Merkmale ergänzt:
    Veränderung des Energiestoffwechsels – Krebszellen nutzen veränderte Stoffwechselwege (z. B. den Warburg-Effekt), um Energie zu gewinnen.
  8. Entkommen der Immunüberwachung – Sie umgehen oder unterdrücken das Immunsystem, um nicht zerstört zu werden.

Zusätzlich wurden zwei ermöglichende Faktoren hervorgehoben:

  • Genomische Instabilität – Erhöhte Mutationsraten fördern Krebsentstehung.
  • Tumor-promovierende Entzündungen – Chronische Entzündungen unterstützen Krebswachstum.

Laut Krebsregister leiden ca. 90 % der Krebskranken unter Eiweißmangel und/oder einem schlechten Verhältnis an essenziellen Fettsäuren und Mineralien wie Zink, Selen und Magnesium sowie Vitaminen, vor allem Vitamin D. Haben Sie schon diese Blutwerte bei sich bestimmen lassen?

Durch richtige Ernährung (bilanzierte ketogene Ernährung) mit Ergänzung der Vitamine und regelmäßige Bewegung, Entgiftung sowie Entspannung können wir unser Immunsystem stärken.

Bevor man eine onkologische Therapie plant, ist es wichtig zu wissen, auf welche Mittel die Krebszellen sensibel reagieren. Die Onkologie behandelt alle Patienten gleich, nach sog. medizinischen Standards, leitliniengerecht.

Chemotherapeutika wirken gegen Krebszellen, indem sie gezielt Prozesse stören, die für das Wachstum und die Teilung der Zellen essenziell sind. Da Krebszellen sich oft schneller als normale Körperzellen teilen, sind sie besonders anfällig für diese Wirkstoffe. 

Mittels Tumor-Test (sog. Blut-Biopsie) kann man die Krebszellen im Blut identifizieren und testen gegen welche Medikamente (Chemotherapeutika, Biologika u.s.w.) die Krebszellen sensibel sind (Chemosesitivitätsprüfung, Wirksamkeitstest). Hier handelt es sich um für jeden Mensch und seine Krankheiten angepasste individuelle Therapie.

Bei dem Test werden alle auf dem Markt zur Verfügung stehenden Chemotherapeutika und biologische Präparate (z.B. Curcumin, Artesunat, Amygdalin, Vitamin C, Quercetin, MMS, VascuStatin u.s.w.) getestet.

Tumore entwickeln ein sehr individuelles Profil, welches von Mensch zu Mensch verschieden ist. Folglich muss auch die Behandlung des Tumors individuell erfolgen. Das Testsystem ermittelt aus der Menge der in Deutschland zugelassenen Tumormedikamente entsprechend dem jeweiligen Tumortyp die optimalen Medikamente für den jeweiligen Patienten (Chemosensitivität).

Mit dem Chemosensitivitätstest wird also die „Achillesferse“ des Tumors diagnostiziert und aus den Resultaten ein Therapievorschlag abgeleitet und unterbreitet.

Vor der Therapie ist es auch sehr wichtig, unser Immunsystem zu untersuchen. Mittels onkologischen Immunstatus können wir prüfen, ob im Blut genug Immunzellen (Lymphozyten, NK-Zellen usw.) vorhanden sind, die die Krebszellen bekämpfen sollen. Wenn man zu wenig Lymphozyten hat, dann ist die Prognose schlecht und man kann meistens dem Patienten nicht mehr helfen, auch die sog. Immuntherapie nicht. 

Der onkologische Immunstatus ist die Summe ausgewählter Immunzellen, die man speziell zur Beurteilung der vorhandenen Immunreaktionen unter Krebskrankheiten und deren Therapie benötigt. Im Verlauf lassen diese Werte aussagekräftige Rückschlüsse auf die aktuelle Immunabwehr und auf die laufende Chemo- und Strahlentherapie zu. Der Immunstatus kann also zur Überwachung der Therapie eingesetzt werden. 

Unsere personalisierte Krebstherapie basiert also nach genauer laborchemischen Diagnostik des Blutes:

Beispiele für die Wirksamkeitstests:

Wenn Sie an Krebs erkrankt sind, sind Sie chronisch krank und wir müssen damit leben. Wir können aber alles tun damit Sie das durchstehen und ein normales gesundes Gefühl bekommen. Damit das erreicht wird, können ergänzend zu der personalisierten Chemotherapie folgende komplementäre Therapien eingesetzt werden:

Falls bei Ihnen eine Krebserkrankung festgestellt wurde, muss der Krebs, wenn es noch möglich ist, so schnell wie möglich chirurgisch entfernt werden und/oder falls notwendig muss eine Immun- Chemo- und Strahlen- mit komplementärer Krebstherapie erfolgen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung.

 

Weitere Informationen:

Preisliste - Burg- Apotheke für die Natursubstanzen (Amygdalin, Curcumin, DCA, Resveratrol, Thymus, usw.)

Video-Beitrag: Krebs

Krebs überleben - Videobeitrag über Kombinationstherapie von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmittel

Komplementäre Behandlungsmethoden bei Krebserkrankungen - aktuelle schulmedizinische Broschüre der "Gesellschaft für Naturheilverfahren und Komplementärmedizin e.V."  

Krebs: Das Geschäft mit der Angst - Videobeitrag

Curcumin - Videobeitrag

Neue Krebstherapien

Google-Übersetzung der GcMAF-Buches- - Buch von M.D. Timothy J. Smith

Leitfaden Komplementärmedizin Onkologie - Stand 2014

S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen 09/2021

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